Capadecor ArteLasur

Speziell entwickelte, hochattraktive Wandlasur auf Acrylatbasis

Verwendungszweck

Speziell entwickelte, hochattraktive Wandlasur für Innenwandoberflächen.
Arte-Lasur ist patentrechtlich geschützt (Nr.: E93830019.1/TO98A000997).

Bestandteil der Lasur sind hellpigmentierte Partikel, die sich nach der Abtönung nicht mit anderen Farbpigmenten ver­mischen und auf hellen Untergründen eine hochwertige und farblich ausserordentlich differenzierte Optik erzeugen.

Eigenschaften

  • Wasserverdünnbar, umweltschonend und geruchsarm
  • Nassabriebklasse 2 (reinigungsfähig mit Wasser und neutralen Haushaltsreinigern)
  • Sichere Verarbeitung
  • Abtönbar über ColorExpress (nicht bei Arte-Lasur Color)

Materialbasis

Acrylat-Dispersion

Verpackung/Gebindegrößen

2,5 l, 5 l

Farbtöne

Transparent mit weissen Partikeln

Abtönen:
Arte-Lasur kann über ColorExpress nach ca. 350 Farbtönen des Caparol 3D-Systems ausgemischt werden. Hierbei muss berücksichtigt werden, dass sich der Lasurfarbton auf der Wand infolge seines lasierenden Charakters, der Auftragstechnik, der jeweiligen Schichtstärke und des Farbtons des Untergrundes vom Original 3D-Farbton unterscheidet.
Es kann eine Liste aller ausmischbaren Farbtöne angefordert werden.

Glanzgrad

Seidenmatt auftrocknend

Lagerung

Kühl, aber frostfrei.
Angebrochene Gebinde gut verschlossen halten.

Dichte

ca. 1,0 g/m3

Ergänzungsprodukte

  • Perlatec Gold/Silber
  • Pearl White/Red/Green/Blue
  • Switch Desert Light/Lagoon Water

Perlglanzpigmente zur Erzielung effekt­voller Oberflächen. Nur zur Innenanwendung in Arte-Lasur, Arte-Lasur Color und Deco-Lasur glänzend. Die Zugabemenge sollte zwischen 1 % und 5 % liegen (bitte TI 816 beachten).

Zugabemenge für 2,5 l Gebinde:
1 % =   25 g 
2 % =   50 g 
3 % =   75 g 
4 % = 100 g
5 % = 125 g

Zugabemenge für 5,0 l Gebinde:
1 % =   50 g
2 % = 100 g 
3 % = 150 g 
4 % = 200 g
5 % = 250 g

Oberflächenwirkungen:
Je nach Art und Farbton der Zwischenbeschichtung sowie Zugabemenge von Effektpigmenten in der Arte-Lasur können die unterschiedlichsten Oberflächeneffekte erzielt werden.

Geeignete Untergründe

Wand- und Deckenflächen im Innenbereich. Die Untergründe müssen frei von Ver­schmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. Darüber hinaus ­sollten sie eher glatt, bestenfalls leicht strukturiert und eben sein.
VOB, Teil C, DIN 18363, Abs. 3 beachten.

Die entsprechenden SIA-Normen, GTK-Merkblätter und BFS-Merkblätter sind zu beachten.

Untergrundvorbereitung

Die Untergründe müssen frei sein von ­Farbkontrasten. Deshalb empfehlen wir diese mit weisspigmentierten, sorp­tions­­fähigen, aber nicht stark saugen­­den Werk­stoffen vorzube­handeln. Neue Glasgewebe und Rauhfasertapeten können ­direkt zwischenbeschichtet werden. Beachten Sie bitte die entsprechenden Technischen Informationen der ein­zu­setzenden Grund- bzw. Zwischen­beschichtungen.

Gestaltungshinweise:
Wandlasuren sind transparente Werkstoffe, die den Farbton und die Struk­tur des Untergrundes durchscheinen lassen. Musterlegungen beim Endkunden sind aus diesem Grund unerlässlich.

Die Kontrastwirkung ist hoch, wenn bei heller Grundierung der aufgetragene ­Lasurfarbton dunkel gehalten wird. Im Fall von sehr hellen Lasurfarbtönen und auf stärker strukturierten Untergründen können die hellpigmentierten Teilchen ­innerhalb der Lasur ihre ­optische Wirkung nur begrenzt ent­falten.

Je mehr Schichtstärke aufgetragen wird, desto höher ist die Glanz­anreicherung. Sehr edel wirkende Oberflächen ­können durch die Beimischung von Effektpigmenten erzielt werden, wobei die Zugabemenge zwischen 1 % und 5 % liegen sollte. Die Effektpigmente dabei gleich­mässig einrühren (bitte TI Nr. 816 beachten).

Beschichtungsaufbau

Grundbeschichtung:
Capagrund Univesal für glatte Voranstriche
Putzgrund 610 für leicht rauhe, mineralisch anmutende Flächen.

Bitte beachten:
Um Walzstrukturen zu vermeiden, sollte die Grundbeschichtung im Bürstauftrag erfolgen. Arte-Lasur nicht direkt auf ­alkalische Zwischenbeschich­tungen (z.B. Silikatfarben oder -putze) auftragen.


Schlussbeschichtung:
Arte-Lasur ist verarbeitungsgerecht ein­gestellt und sollte nicht verdünnt werden. Wir empfehlen die Lasur mit weichen Bürstwerkzeugen (z.B. Flächen­­streicher bzw. Ovalbürste) vollflächig aufzutragen. Die Bürste wird dabei im kurzen Kreuz­schlag geführt. Nach kurzer Ablüftzeit kann die Oberfläche mit einem trockenen Wischer (z.B. Abstauber oder weichem Tapezierwischer) verschlichtet werden. Je nach gewünschter Optik kann ein ­weiterer Farbton auch nass-in-nass oder nach Trocknung des ersten Farbtons ­auf­gebracht werden. Ein zweimaliger ­Lasur­auftrag erhöht die Farbintensität, die Anzahl der hellen Partikel und die Oberflächenbelastbarkeit. Ein zweiter Auftrag mit nicht abge­tönter Arte-Lasur erhöht die Anzahl der Partikel und die Farbintensität.

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Grundanstrich mit quarzhaltiger Grundierfarbe Putzgrund 610 im Kreuzgang mit einer Bürste verschlichten (über ColorExpress maschinell abgetönt in einer Vielzahl von Farbtönen erhältlich) Nach Trocknung Schlussauftrag mit Arte-Lasur im kurzen Kreuzschlag mit einer Bürste. Nach kurzer Ablüftzeit kann eine
Verschlichtung mit weichen, trockenen Bürst- oder Wischwerkzeugen erfolgen.

 

Verbrauch

Ca. 110–170 ml/m2 je Auftrag

Verarbeitungsbedingungen

Untere Temperaturgrenze bei der Verarbeitung:
+5 °C für Umluft und Untergrund.

Trocknung/Trockenzeit

Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchte nach ca. 4 Stunden oberflächentrocken.

Werkzeugreinigung

Nach Gebrauch mit Wasser, evtl. mit Verwendung von Spülmittel.

Bitte beachten (Stand bei Drucklegung)

Für Kinder unzugänglich aufbewahren. Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser ausspülen. Nicht in die Kanalisation, Gewässer oder ins Erdreich gelangen lassen.

Entsorgung

Nur restentleertes Gebinde zum Recycling geben. Flüssige Materialreste können als Abfälle von Farben auf Wasserbasis, ein­getrocknete Materialreste als ausgehärtete Farben oder als Hausmüll entsorgt werden.

EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt

dieses Produktes (Kat.A/l): 200 g/l (2010). Dieses Produkt enthält max. 50 g/l VOC.

Deklaration der Inhaltsstoffe

Acrylharz-Dispersion, mineralische ­Füllstoffe, Wasser, Filmbildehilfsmittel, ­Additive, Konservierungsmittel

Nähere Angaben

Siehe Sicherheitsdatenblätter.

Technische Beratung

Alle in der Praxis vorkommenden Untergründe und deren anstrichtechnische Behandlung können in dieser Druckschrift nicht abgehandelt werden.
Sollen Untergründe bearbeitet werden, die in dieser Technischen Information nicht auf­geführt sind, ist es erforderlich, mit uns oder unseren Aussendienst­mit­arbeitern Rück­sprache zu halten. Wir sind gerne bereit, Sie detailliert und objekt­bezogen zu beraten.

KundenServiceCenter

Tel.: 043 399 42 22

Fax: 043 399 42 23

E-Mail: info@caparol.ch

Technische Information

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