Disboxid 963 EP-Multi

Ungefülltes, hochpigmentiertes 2K-Epoxidflüssigharz zur Herstellung von widerstandsfähigen Bodenbeschichtungen

Verwendungszweck

Als Allroundharz für vielfältige Anwendungen geeignet:

  • als Grundierung oder Kratz­spachte­lung unter Bodenbeschichtungen
  • als glatte oder rutschhemmende Ver­sie­gelung
  • als Bindemittel zur Herstellung einer Strukturbeschichtung unter Zugabe von Stellmittel
  • als Bindemittel zur Herstellung von Verlaufmörteln mit Disboxid 942 Mischquarz oder Quarzsand Geba
  • als Bindemittel zur Herstellung von Einstreubelägen mit Disboxid 943/944 Einstreuquarz
  • als Bindemittel zur Herstellung von Einstreubelägen im Disboxid MultiColor-System innen
  • als Bindemittel für Disboxid 946 Mör­telquarz zur Herstellung von hochverschleissfeste
    Industriebelägen, Hohl­kehlen und zum Reprofilieren von Aus­bruchstellen
  • zum Vergiessen von Rissen

Durch die emissionsminimierte, schadstoffgeprüfte Formulierung besonders geeignet für alle "sensiblen” Bereiche wie z.B. Aufent­haltsräume, Krankenhäuser, Kin­dergärten und -tagesstätten, Schulen usw. 

Geprüft nach den AgBB-Prüfkriterien für VOC-Emissionen aus innenraumrelevanten Bauprodukten. Das Bewertungs­sche­ma des AgBB (Ausschuss zur ge­sund­heit­lichen Bewertung von Bauprodukten) wurde von den Umwelt- und Gesund­heits­behörden für die Verwendung von Baumaterialien in sensiblen Bereichen wie z.B. Aufenthaltsräumen abgeleitet.

Eigenschaften

  • je nach Beschichtungsaufbau mechanisch hochbelastbar
  • im ausgehärteten Zustand widerstandsfähig gegen chemische Bela­stungen wie wässrige Lösungen von Salzen, Laugen und verdünnten Säu­ren sowie Benzin, Öle, Fette
  • wirtschaftlich, universell einsetzbar
  • dauernassbelastbar
  • geprüft für den Einsatz im Lebensmittelbereich

Materialbasis

Niedrigviskoses 2K-Epoxidflüssigharz, A/F, total solid nach Deutscher Bauchemie.

Verpackung/Gebindegrößen

30 kg Gebinde (Masse 20 kg Hobbock, Härter 10 kg Eimer)
Fassware (Masse 200 kg, Härter 200 kg)

Farbtöne

Bunt, Werkstönung in Nänikon ZH 

Farbtonveränderungen und Kreidungserscheinungen bei UV- und Witterungseinflüssen möglich. Organische Farbstoffe (z. B. in Kaffee, Rotwein oder Blät­tern) so­wie verschiedene Chemikalien
(z. B. Desinfektionsmittel, Säuren u.a.) können zu Farbtonveränderungen führen. Die Funktionsfähigkeit wird dadurch nicht beeinflusst.

Glanzgrad

Glänzend

Lagerung

Kühl, trocken, frostfrei
Originalverschlossenes Gebinde mindestens 1 Jahr lagerstabil. Bei tieferen Temperaturen den Werk­­­­stoff vor der Verarbeitung bei ca. 20 °C lagern.

Dichte

ca. 1,1 g/cm3

Trockenschichtdicke

ca. 95 µm /100 g/m2 ungefüllt

Abrieb nach Taber (CS 10/1000 U/1000 g)

ca. 30 mg/30 cm2

Pendelhärte nach König

ca. 190 s

Shore-Härte (A/D)

ca. D 80

Chemikalienbeständigkeit

Chemikalienbeständigkeitstabelle in Anlehnung an SN EN ISO 2812-3:2007 bei 20 °C
7 Tage
Essigsäure 10 %ig + (V)
Schwefelsäure 20 %ig + (V)
Zitronensäure 10 %ig + (V)
Salzsäure 37 %ig + (V)
Phosphorsäure 85 %ig + (V)
wässrige Lösungen organischer Säuren (Prüfflüssigkeit 9) + (V)
Mineralsäuren bis 20 %
(Prüfflüssigkeit 10) + (V)
Natronlauge 20 %ig +
anorganische Laugen (Prüffl. 11) +
Ammoniak 25 %ig +
Kochsalzlösung, gesättigt +
Zuckerlösung, gesättigt +
Sagrotan 2 %ig + (V)
Benzin DIN 51 600 +
Ottokraftstoffe (Prüfflüssigkeit 1) +
Biodiesel +
Motorenöl +
Alkohole (Prüfflüssigkeit 5) +
Alle Kohlenwasserstoffe (Prüffl. 4) +
Ethanol 40 %ig +
aromatische Ester und Ketone
(Prüfflüssigkeit 7a) +
Kaffee +
Coca Cola +
Bier +
Apfelsaft +
Rotwein +
Skydrol (Hydraulikflüssigkeit) +
Trafo-Kühlflüssigkeiten +
Zeichenerklärung: + = beständig, (V) = Verfärbung
Entspricht den Bau- und Prüfgrundsätzen für den Gewässerschutz des DIBt.

Geeignete Untergründe

Alle mineralischen Untergründe. Der Un­ter­­grund muss tragfähig, formstabil, fest, frei von losen Teilen, Staub, Ölen, Fetten, Gummiabrieb und sonstigen trennend wirkenden Substanzen sein.
Zementöse, kunststoffvergütete Aus­gleichsmassen sind auf ihre Beschich­tungs­­fähigkeit hin zu überprüfen, ggf. sind Probeflächen anzulegen.
Die Ober­flä­chen­zugfestigkeit des Unter­grun­des muss im Mittel 1,5 N/mm2 betragen. Der kleinste Einzelwert darf 1,0 N/mm2 nicht unter­­schreiten.

Die Untergründe müssen ihre Ausgleichs­feuchte erreicht haben:
Beton und Zementestrich: max. 4 Gew.-%
Anhydritestrich: max. 0,5 Gew.-%
Magnesitestrich: 2–4 Gew.-%
Steinholzestrich: 4–8 Gew.-%
Aufsteigende Feuchtigkeit ist auszuschlie­ssen, bei Anhydrit- und Magnesitestrich ist eine Abdichtung gegen Erdreich zwingend erforderlich.

Untergrundvorbereitung

Untergrund durch geeignete Massnahmen wie z.B. Kugelstrahlen oder Fräsen so vor­bereiten, dass er die aufgeführten An­forde­rungen erfüllt.
Ausbruch- und Fehl­stellen im Untergrund mit den Disbocret®-PCC-Mörteln oder den Disboxid EP-Mör­teln oberflächenbündig verfüllen.

Materialzubereitung

Härter der Grundmasse zugeben. Mit langsam laufendem Rührwerk (max. 400 U/min.) intensiv mischen. In ein anderes Gefäss umfüllen und nochmals gründlich mischen (Umtopfen).

Mischungsverhältnis

Grundmasse : Härter = 2 : 1 Gewichtsteile
Grundmasse : Härter = 1,8 : 1 Volumenteile

Auftragsverfahren

Je nach Anwendung mit Gummirakel, Ver­siegelerbürste, mittelfloriger Walze oder Glättkelle.

Beschichtungsaufbau

Grundbeschichtung
Angemischtes Material auf die Fläche giessen und mit der Gummirakel gleichmässig verteilen.
Zur Vermeidung von Glanzstellen das verteilte Material mit einer mittelflorigen Walze oder Versiegelerbürste nacharbeiten. 
Bei schwach saugenden Untergründen kann das Material auch abgetönt bis max. 15 Gew.-% mit Disboxid 419 Verdünner verdünnt werden. In diesem Fall ist für ausreichende Be- und Entlüftung zu sorgen.
Frische Grundierung je nach Bedarf absanden.
Für rutschhemmende Beschichtungen, die im Rollverfahren aufgetragen werden und Mörtelbeläge mit Disboxid 943/944 Einstreuquarz absanden.
Für Verlaufbeschichtungen, die im Spach­­­telverfahren aufgetragen werden, mit Disboxid 942 Mischquarz absanden. Die nicht abgesandete Grundierung muss innerhalb von 8–24 Stunden beschichtet werden.

Versiegelung
Material in 1–2 Arbeitsgängen wie un­ter "Grundbeschichtung” beschrieben auftragen.
Für eine rutschhemmende Versiegelung die erste, frische Schicht je nach gewünschter Rauhigkeit mit Disboxid 943/944 Einstreuquarz oder anderen geeigneten Abstreumitteln wie z.B. Du­rop, Gra­nitsplitt oder Silicium-Carbid abstreuen.

Kratzspachtelung
Ebene, feinrauhe Untergründe
Spachtelmasse herstellen aus

Disboxid 963 EP-Multi: 1 Gew.-Teil
Disboxid 942 Mischquarz: 1,5 Gew.-Teilen

Unebene, rauhe Untergründe
Spachtelmasse herstellen aus
Disboxid 963 EP-Multi: 1 Gew.-Teil
Quarzsand: 1,5 Gew.-Teilen (Disboxid 942 Mischquarz + Disboxid 943 Einstreuquarz 1 : 1 ge­mischt)
Spachtelmasse auf die grundierte Flä­che giessen. Mit der Glättkelle gleichmässig verteilen. Anschliessend mit der Stachelwalze entlüften.
Die fertige Kratzspachtelung je nach Bedarf absanden. Sehr porige und rauhe Untergründe vor dem Auftragen der Kratzspachtelung mit Disboxid 963 EP-Multi grundieren.

Strukturbeschichtung
Nach dem Umtopfen dem Material unter Rühren 3 Gew.-% Disboxid 952 Stellmittel zugeben.
Das thixotropierte Material auf die grundierte bzw. gespachtelte Fläche giessen und mit einer Gummizahnrakel (ca. 2 mm Drei­eck­zahnung) gleichmässig verteilen.
Anschliessend die Fläche mit einer groben Moltoprenwalze (Poren-ø ca. 2 mm) im Kreuzgang abrollen.

Hinweis: Um einen einheitlichen Farbton zu erzielen muss die grundierte oder ge­spachtelte Fläche im gleichen Farbton abgetönt werden.

Verlaufmörtel
Nach dem Umtopfen dem Material unter Rühren entsprechend nebenstehender Tabelle Quarzsand zugeben. Den so hergestellten Verlauf­mörtel auf die grundierte bzw. gespachtelte Fläche giessen und zügig mit einer Hart­gum­mizahnrakel (mind. 5 mm Dreieckzahnung) gleichmässig verteilen.
Nach einer Wartezeit von ca. 10 Minuten den frischen Verlaufmörtel mit der Stachel­walze entlüften. Bei Temperaturen unter 15 °C muss ggf. die Quarzsandzugabe verringert werden.

Hinweis: Je nach Tempera­tur und Füllgrad können in der fertigen Be­schichtung im Streiflicht Spuren der Ent­lüf­tungswalze zu sehen sein.

Einstreubelag
Nach dem Umtopfen dem Material unter Rühren 150 Gew.-% Disboxid 942 Misch­quarz (0,1–4 mm) zugeben. Den so hergestellten Verlaufmörtel als Einstreu­schicht auf die abgesandete grundierte bzw. gespachtelte Fläche giessen und zü­gig mit einer Hartgummi-Zahnrakel gleichmässig verteilen.
Die frische Einstreuschicht anschliessend vollflächig mit Disboxid 943 Einstreuquarz (0,3–0,8 mm) bzw. Disboxid 944 Einstreu­quarz (0,7–1,2 mm) absanden.
Nach Er­härten der Einstreuschicht überschüssigen Quarzsand entfernen. Auf die Einstreuschicht eine Rollbe­schich­tung mit Disboxid 963 EP-Multi unter Zu­gabe von Disboxid 980 NEFA®POX-Farb­paste auftragen. Der Verbrauch richtet sich nach der gewünschten Rutsch­hem­mung gemäss nebenstehender Tabelle.

Mörtelbelag
Bodenfläche wie un­ter "Grundbeschichtung” be­schrie­ben grundieren.
Mörtel herstellen aus

Disboxid 963 EP-Multi: 1 Gew.-Teil
Disboxid 946 Mörtelquarz: 10 Gew.-Teilen.
Mörtelquarz in einen Zwangsmischer füllen und das angemischte Bindemittel bei laufendem Mi­scher zugeben. 3 Minu­ten in­tensiv mi­schen.
Den Mörtel nass in nass auf die frische Grundierung oder auf die bereits erhärte­te, abgesandete Grundierung auftragen, verdichten und anschliessend mit Kunststoff- oder Edelstahlkelle glätten.
Bei Belagsarbeiten den Mörtel vorher über Lehren abziehen.
Zur Erzielung einer flüssigkeitsdichten oder rutschhemmenden Oberfläche den Belag wie unter Punkt 2 beschrieben versiegeln. Vor einer evtl. Überarbeitung den Mörtelbelag mit Disboxid 963 EP-Multi un­ter Zugabe von ca. 2 Gew.-% Disboxid 952 Stellmittel abporen bzw. grundieren.

Hierbei handelt es sich um eine Empfeh­lun­g. Die Zahngrösse ist abhängig von der Verschleissfestigkeit der Rakel, Tempera­tur, Füllgrad und Untergrundgegeben­hei­ten. Exakte Verbrauchs­werte sind daher durch Mu­ster­le­gung am Ob­jekt zu ermitteln.

Verbrauch

Grundbeschichtung ca. 200–400 g/m2
Versiegelung ca. 250–350 g/m2 je Auftrag
Kratzspachtelung
für ebene, feinrauhe Untergründe:
Disboxid 963 EP-Multi
Disboxid 942 Mischquarz
ca. 660 g/mm/m2
ca. 1.000 g/mm/m2
für unebene, rauhe Untergründe:
Disboxid 963 EP-Multi
Disboxid 942 Mischquarz
Disboxid 943 Einstreuquarz


ca. 660 g/mm/m2
ca. 500 g/mm/m2
ca. 500 g/mm/m2
Strukturbeschichtung
Disboxid 963 EP-Multi
Disboxid 952 Stellmittel

ca. 500–600 g/m2
ca. 15–18 g/m2
Verlaufmörtel 
Schichtdicke 1 mm
Disboxid 963 EP-Multi
Quarzsand Geba

ca. 900 g/mm/m2
ca. 360 g/mm/m2
Schichtdicke 1,5–3 mm
Disboxid 963 EP-Multi
Disboxid 942 Mischquarz

ca. 900 g/mm/m2
ca. 900 - 1.350 g/mm/m2
für anspruchsvollere Optik
Disboxid 963 EP-Multi
Disboxid 942 Mischquarz
Quarzsand Geba

ca. 900 g/mm/m2
ca. 450 g/mm/m2
ca. 450 g/mm/m2
Schichtdicken über 3 mm
Disboxid 963 EP-Multi
Disboxid 942 Mischquarz

ca. 900 g/mm/m2
ca. 1.350 g/mm/m2
Einstreubelag
Schichtdicke 2 mm
Disboxid 963 EP-Multi
Disboxid 942 Mischquarz


ca. 900 g/mm/m2
ca. 1.350 g/mm/m2
Abstreuung
Disboxid 943/944
Einstreuquarz

5–6 kg/m2
Versiegelung Rutschhemmende Oberfläche
Disboxid 963 EP-Multi


ca. 500–800 g/m2
Mörtelbelag/Hohlkehlen
Disboxid 963 EP-Multi
Disboxid 946 Mörtelquarz

ca. 190 g/mm/m2
ca. 1,9 kg/mm/m2
Exakte Verbrauchswerte durch Musterlegung am Objekt ermitteln. Der Verbrauch der Deckversiegelung auf abgestreuten Beschichtungen variiert bedingt durch Temperatureinflüsse, Applikationsart, Werkzeug sowie verschiedener Abstreumaterialien.

Verarbeitbarkeitsdauer

Bei 20 °C und 60 % relativer Luftfeuchtigkeit ca. 20 Minuten.
Höhere Temperaturen verkürzen, niedrigere verlängern die Topfzeit.

Verarbeitungsbedingungen

Werkstoff-, Umluft- und Untergrundtempe­ratur:
Mind. 10 °C, max. 30 °C
Die relative Luftfeuchtigkeit darf 80 % nicht überschreiten. Die Untergrundtemperatur soll­te immer mindestens 3 °C über der Tau­punkt­temperatur liegen.

Wartezeiten

Die Wartezeiten zwischen den Arbeits­gängen sollten bei 20 °C mind. 8 und max. 24 Stunden betragen.
Bei längeren Wartezeiten muss die Oberfläche des vorangegangenen Arbeitsganges an­geschlif­fen werden, wenn sie nicht abgesandet wurde. Der angegebene Zeitraum wird durch höhere Temperaturen verkürzt und durch niedrigere verlängert.

Trocknung/Trockenzeit

Bei 20 °C und 60 % relativer Luftfeuchtigkeit nach ca. 8 Stunden begehbar, nach ca. 3 Tagen mechanisch belastbar, nach ca. 7 Tagen völlig ausgehärtet.
Bei niedrigen Temperaturen entsprechend länger. Während des Aushärtungsprozesses (ca. 8 Std. bei 20 °C) aufgetragenes Material vor Feuchtigkeit schützen, da sonst Oberflächenstörungen und Haftungsminderun­gen auftreten können.

Werkzeugreinigung

Sofort nach Gebrauch und bei längeren Arbeitsunterbrechungen mit Disboxid 419 Verdünner.

Gutachten

  • 1-1177 Gutachten nach lebensmittelrechtlichen Gesichtspunkten
    Hygiene-Institut, Gelsenkirchen
  • 1-1183 Prüfung der Rutschhemmung R12 V6
    Berufsgenossenschaftliches Insititut, St. Augustin
  • 1-1184 Prüfung der Rutschhemmung R12 V8
    Berufsgenossenschaftliches Insititut, St. Augustin
  • 1-1194 Prüfung auf Dekontaminierbarkeit nach DIN 25415 Teil 1
    Fachhochschule Aachen
  • 1-1197 Prüfung des Brandverhaltens nach DIN EN 13501-1, Cfl-s1
    Prüfinstitut Hoch, Faldungen

Reinigung und Pflege

Allgemeine Reinigungshinweise und Pflegeempfehlungen für Disbon Fussböden beachten.

Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge (Stand bei Drucklegung)

Nur für gewerbliche Verarbeitung be­stimmtes Produkt.

Masse:
Reizt die Augen und die Haut. Sen­sibilisierung durch Haut­kontakt möglich.
Giftig für Wasseror­ga­nis­men, kann in Ge­wäs­sern längerfristig schädliche Wir­kun­gen ha­ben.
Be­­rührung mit der Haut ver­meiden. Bei Berüh­rung mit den Augen so­fort gründlich mit Was­ser ab­spü­len und Arzt kon­sultieren. Bei Berührung mit der Haut so­fort ab­waschen mit viel Was­ser und Sei­fe.
Nicht in die Kanali­sa­tion/Ge­wäs­ser und Erd­reich gelangen las­sen. Bei der Arbeit geeignete Schutz­hand­schu­he und Schutz­bril­le/Gesichts­schutz tragen. Nur in gut gelüfteten Bereichen verwenden.
Ent­hält epoxidhaltige Ver­­bindungen. Hin­weise des Her­stellers (im Sicherheits­da­tenblatt) beachten.

Härter:
Gesundheitsschädlich beim Ein­at­men, Verschlucken und Berüh­rung mit der Haut. Verur­sacht Ver­ätzun­gen. Sen­sibi­li­sierung durch Haut­kontakt möglich.
Un­ter Verschluss und für Kin­der un­zu­gäng­lich aufbewahren.
Bei Be­­rüh­rung mit den Augen sofort gründ­­lich mit Wasser ab­spülen und Arzt konsultieren. Bei der Ar­beit ge­eignete Schutz­kleidung, Schutz­hand­schuhe und Schutz­brille/Ge­­sichts­­-
schutz tragen. Bei Unfall oder Un­wohl­sein sofort Arzt zuziehen (wenn möglich Ge­bindeetikett vorzeigen). Nur in gut gelüfteten Bereichen verwenden.

Entsorgung

Nur restentleerte Gebinde zum Recycling geben. Materialreste: Grundmasse mit Härter aushärten lassen und als Farbabfälle entsorgen.

EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt

dieses Produktes (Kat. A/j): 500 g/l (2010). Dieses Produkt enthält max. 300 g/l VOC.

Giscode

RE 1

Nähere Angaben

Siehe Sicherheitsdatenblätter.
Bei der Verarbeitung des Materials sind die Disbon Bautenschutz-Verarbeitungshinweise zu beachten.

CE-Kennzeichung

SN EN 13813
Die SN EN 13813 "Estrichmörtel, Estrichmassen und Estriche – Estrichmörtel und Estrichmassen – Eigenschaften und An­forderungen" legt Anforderungen an Estrichmörtel fest, die für Fussbodenkonstruktionen in Innenräumen eingesetzt werden. Kunstharzbeschichtungen und -versiegelungen werden auch von dieser Norm erfasst.

Produkte, die o.g. Norm entsprechen, sind mit dem CE-Kennzeichen zu versehen. Die Kennzeichnung erfolgt auf dem Gebinde.

Technische Beratung

Alle in der Praxis vorkommenden Untergründe und deren Bearbeitung können in dieser Druckschrift nicht abgehandelt werden.
Sollen Untergründe bearbeitet werden, die in dieser Technischen Information nicht aufgeführt sind, ist es erforderlich, mit uns oder unseren Aussendienstmitarbeitern Rücksprache zu hal­ten. Wir sind gerne bereit, Sie detailliert und objektbezogen zu beraten.

KundenServiceCenter

Tel.: 043 399 42 22

Fax: 043 399 42 23

E-Mail: info@caparol.ch

Technische Information

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