• facebook
Produkte | Bautenschutz | Betonschutz und -instand... | Disbocret® 535 BetonLasu...

Disbocret® 535 BetonLasur

Acrylat-Dispersions-Betonlasur als lasierend-pigmentierte oder auch als transparente Schutzbeschichtung

    Verwendungszweck

    Beschichtung zum Schutz gegen das Ein­dringen von Schadstoffen und Wasser und für hohe Belastungen auf neuem, al­tem und instandgesetztem Wasch-, Struk­tur- und Sichtbeton.
    Mit Filmschutz gegen Al­gen- und Moosbefall. Als Schutzbeschichtung auf glattgeschalten Sichtbetonflächen nur unpigmentiert einsetzen.

    Eigenschaften

    • ideale Verarbeitungseigenschaften
    • wetterbeständig
    • alkalibeständig
    • UV-beständig
    • reinigungsfähig
    • schnelltrocknend
    • schützt vor Abwitterung und Korro­sions­schäden
    • wasserdampfdiffusionsoffen – offiziell geprüft
    • schadgasbremsend gegenüber CO2 und SO2 – offiziell geprüft

    Materialbasis

    Acrylat-Dispersion

    Verpackung/Gebindegrößen

    12,5 l Kunststoffeimer

    Farbtöne

    Transparent

    Auf ColorExpress-Stationen vor Ort in über 700 Farbtönen abtönbar.

    Glanzgrad

    Matt nach DIN SN EN 1062

    Lagerung

    Kühl, trocken, frostfrei
    Originalver­schlos­se­nes Gebinde mind. 1 Jahr lagerstabil.

    Dichte

    ca. 1,0 g/cm3

    Festkörpergehalt

    ca. 34 Gew.-%

    Trockenschichtdicke

    ca. 30 µm/100 ml/m2

    Diffusionswiderstandszahl µ (H2O)

    3.500

    Diffusionswiderstandszahl µ (CO2)

    1.000.000

    Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke sdH2O

    ca. 0,28 m

    Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke sdCO2

    ca. 80 m

    Wasserdurchlässigkeit (w-Wert)

    < 0,015 kg/(m2 · h0,5) Klasse w3 (niedrig) nach DIN EN 1062

    Geeignete Untergründe

    Normal- und Schwerbeton, Disbocret®-Spachtelmassen, mineralische Putze. Zementöse, kunststoffvergütete Aus­gleichsmassen sind auf ihre Beschich­tungsfähigkeit hin zu überprüfen, ggf. sind Probeflächen anzulegen.
    Die Abreissfestigkeit des Untergrundes muss i.M. ≥ 1,0 N/mm2 betragen, kleinster Ein­zel­wert
    0,5 N/mm2.

    Untergrundvorbereitung

    Der Untergrund muss sauber und frei von losen Teilen sein. Trennend wirkende Sub­stanzen (z.B. Öl, Fett) durch geeignete Verfahren entfernen. Starke Ver­schmut­zungen, z.B. Moos- und Algen­bewuchs und glasartigen, nicht tragfähigen Ze­ment­stein, durch z.B. Strahlen mit festen Strahlmitteln entfernen. Der Unter­grund muss frei von korrosionsfördernden Be­standteilen (z.B. Chloriden) sein.
    Damit eine gleichmässige und ausreichend dicke Schutzbeschichtung erzielt wird, müssen Ausbruchstellen, Risse, Uneben­heiten, Rauhtiefen, Poren und Lunker mit Materialien des Disbocret-Systems gemäss Werksvorschrift bearbeitet und ausgebessert werden. Die Ausbesse­rungsstellen können nach dem Beschich­ten, je nach Ausführung der Ausbesse­rung, optisch mehr oder weniger wahrgenommen werden.

    Materialzubereitung

    Das Material für den Grundanstrich mit 20 % Wasser verdünnen. Verdünntes Material mi­schen bis eine gleichmässige Masse entsteht.

    Zwischen- und Schlussanstrich
    Disbocret® 535 BetonLasur ist ge­brauchsfertig. Vor der Ver­arbeitung aufrühren. Zur Herstellung einer lasierenden Be­ton­schutzbeschichtung auf ColorExpress-Stationen abtönen.

    Auftragsverfahren

    Das Material kann gestrichen oder gerollt werden.
    Wir empfehlen, die Lasur mit weichen Bürstenwerkzeugen (z.B. Ovalbürste bzw. Flächenstreicher) vollflächig aufzutragen. Die Bürste wird dabei im kurzen Kreuzschlag geführt. Nach kurzer Wartezeit das aufgetragene Material mit einem Wischer nacharbeiten, um einen gleichmässigen Lasureffekt zu erzielen und Auftragssteifigkeiten zu vermeiden. Das Material soll u.a. nicht bei direkter Sonnenein­strahlung, Re­gen, starkem Wind, auf aufgeheizten Untergründen usw. aufgetragen werden. Falls erforderlich Schutzplanen einsetzen.
    Die VOB Teil C DIN 18 363 Abs. 3 ist zu beachten.

    Schichtdicke

    Für einen wirksamen Oberfächenschutz sind mindestens 80 µm Trockenschicht­dicke erforderlich.

    Beschichtungsaufbau

    Grundanstrich
    Normal saugende Struktur- und Wasch­betonflächen einmal mit Disbocret® 535 BetonLasur, mit 20 % Was­ser verdünnt, grundieren. 
    Sehr stark oder unterschiedlich saugende Untergründe sollten zur Angleichung des Saugverhaltens vor dem Auftrag des Grundanstriches mit OptiGrund E.L.F zusätzlich vorbehandelt werden. 
    Zur Er­höhung des Frost-Tausalz-Wider­stan­des kann auch Disbo­xan 450 Fas­sa­den­­­schutz als imprägnierende Grun­die­rung verwendet werden.
    Horizontale unbeschichtete Aufsichts­flächen mit Disboxid 420 E.Mi Primer grundieren und mit Disboxid 942 Misch­­­­quarz absanden.

    Zwischen- und Schlussanstrich
    Disbocret® 535 BetonLasur unverdünnt auftragen.
    Je nach Untergrundhelligkeit können transparente Schutzanstriche leicht farbtonvertiefend wirken.
    Bei Betonbauteilen, insbesondere aus Weisszement oder mit weissen Marmor­­zuschlägen, sind Probean­striche durchzuführen, da eventuell Farb­tonänderungen auftreten können.
    Der Farbton von lasierenden Anstrichen sollte generell an den Farbton des Unter­grundes angeglichen werden, um eine ungleichmässige Farbigkeit der lasierten Fläche zu verhindern.
    Bei der Verarbeitung von Disbocret® 535 BetonLasur zügig nass-in-nass arbeiten. Um Ansätze zu vermeiden, sollte mit mindestens 2 Personen gearbeitet werden.

    Gestaltungshinweis
    Wandlasuren sind Werkstoffe, die den Farbton und die Struktur des Untergrundes durchscheinen lassen. Sie werden entscheidend beeinflusst durch Farbton, Saugvermögen und Beschaffenheit des Untergrundes, Schichtdicke der Lasur, das verwendete Werkzeug sowie die individuelle Handschrift des Verarbeiters.
    Die Erstellung von Musterflächen ist aus diesen Gründen erforderlich.

    Verbrauch

    Grundierung ca. 110–220 ml/m2
    verdünntes Material
    Zwischen- und Schlussanstrich
    bei rauhem Waschbeton bzw. grob strukturierten Flächen ca. 110–220 ml/m2
    unverdünntes Material je Auftrag
    glatte bzw. fein strukturierte Flächen ca. 90–220 ml/m2
    unverdünntes Material je Auftrag

    Die Verbrauchswerte sind sehr stark ab­hängig vom Saugverhalten und der Struk­tur des Untergrundes; sie sollten vor Ar­beits­beginn durch eine Musterlegung überprüft werden.

    Verarbeitungsbedingungen

    Werkstoff-, Umluft- und Untergrundtem­peratur:
    Mind. 5 °C, max. 40 °C

    Trocknung/Trockenzeit

    Bei 20 °C und 65 % rel. Luftfeuchtigkeit nach ca. 1 Stunde staubtrocken, nach ca. 6 Stunden regenbelastbar und nach ca. 12 Stunden überstreichbar.

    Werkzeugreinigung

    Sofort nach Gebrauch mit Wasser.

    Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge (Stand bei Drucklegung)

    Schädlich für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wir­kungen haben.
    Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Dampf/Aerosol nicht einatmen. Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser ab­spü­len und Arzt konsultieren.
    Nicht in die Ka­nalisation/Gewässer oder ins Erdreich ge­langen lassen.

    Entsorgung

    Nur restentleerte Gebinde zum Recycling geben. Flüssige Materialreste als Abfälle von Farben auf Wasserbasis, eingetrocknete Ma­terialreste als ausgehärtete Farben oder als Hausmüll entsorgen.

    EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt

    dieses Produktes (Kat. A/c): 75 g/l (2007)/40 g/l (2010). Dieses Produkt enthält < 1 g/l VOC.

    Nähere Angaben

    Siehe Sicherheitsdatenblatt.
    Bei der Verarbeitung des Materials sind die Caparol Bautenschutz-Verarbeitungshinweise zu beachten.

    Technische Beratung

    Alle in der Praxis vorkommenden Untergründe und deren Bearbeitung können in dieser Druckschrift nicht abgehandelt werden.
    Sollen Untergründe bearbeitet werden, die in dieser Technischen Information nicht aufgeführt sind, ist es erforderlich, mit uns oder unseren Aussendienstmitarbeitern Rücksprache zu hal­ten. Wir sind gerne bereit, Sie detailliert und objektbezogen zu beraten.

    KundenServiceCenter

    Tel.: 043 399 42 22

    Fax: 043 399 42 23

    E-Mail: info@caparol.ch

    Technische Informationen

  • Technische Information
  • Sicherheitsdatenblätter

  • Sicherheitsdatenblatt